Shopartikel in 3D darstellen

Auf der Internet World bin ich auf den Stand von Potenzzentrum.de aufmerksam geworden. Eine Art Tisch war dort aufgebaut, ausgestattet mit blauem Filz, davor eine Kamera und zwei große Softboxen zur Belichtung. Stellt man nun ein Objekt auf diesen Tisch, z.B. einen Turnschuh, dann dreht sich eine Platte auf dem Tisch und das Objekt kann von allen Seiten aufgenommen werden. Mithilfe einer speziellen Software wird dann nur noch freigestellt, die Anzahl der Frames eingegeben und voila – man erhält eine (interaktive) Darstellung eines Objektes. Das Ganze wurde entwickelt als Marke 21stMall von der Firma A Eins IT unter der Leitung von Andy Altmeyer, der mir das System sehr sympathisch vorgestellt hat – vielen Dank dafür. In einen Webshop eingebunden führt das mit Sicherheit zu höheren Conversions und weniger Stornoquote, schließlich kann der Kunde den Artikel nun wirklich von allen Seiten betrachten und sich im wahrsten Sinne des Wortes ein “besseres Bild machen”. Toll an dem Stand fand ich auch die Dame vom Plakat, die mich ein wenig an die Supernanny Katja Saalfrank erinnert hat.

Was sagst Du zu dem Thema? Sind Produktdarstellungen in 3D die Zukunft oder sorgen sie nur für höhere Ladezeiten?

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7 Kommentare

  1. simonnickel says:

    Find ich eine sehr gute Entwicklung! Was mich bisher meist davon abhält etwas im Online Shop zu kaufen anstatt doch schnell zur nächsten Einkaufmöglichkeit zu fahren ist, dass ich mir das vorher nicht direkt angucken kann.

    So eine 3D Vorschau kann ein anfassen zwar nicht ersetzen kommt dem ganzen aber schon um einiges näher als ein langweiliges Bild aus dem falschen Winkel!

    An dem verlinkten Beispiel stört mich jedoch, dass das freistellen etwas optimiert werden könnte/müsste.

  2. Seodeluxe says:

    Hallo Simonnickel,
    ich empfinde das auch als logische Weiterentwicklung bestehender Shop Systeme. Im Jahr 2009 sollte man doch dreidimensionale Ansichten erwarten können.

    Zu dem Beispiel: das hat die junge Dame direkt am Messestand Quick-and-Dirty für mich auf Anfrage gemacht, natürlich können die das professionell bearbeiten! Ich wollte nur ein Beispiel für meinen Blog direkt mitnehmen können.

  3. simonnickel says:

    Hatt ich mir schon beinahe gedacht, bin mal gespannt was es da so in Zukunft geben wird.

    Wie teuer/aufwändig ist sowas denn momentan? Also wird das nur etwas für große Shops werden oder sollen damit auch kleinere Shopbetreiber angesprochen werden?

  4. Seodeluxe says:

    Auf der Seite gibt es ein Angebot für 199€, aber mehr weiß ich da auch nicht. Ich will da auch gar nicht soviel Werbung machen, ich fand die Idee aber sehr gut. Am besten einfach auf der Webseite von denen weiterschauen ;-)

  5. Andy Altmeyer says:

    Sehr geehrter Herr Sarközy,
    ich leiste etwas Details zum Angebot 199 Euro….Pro Produkt bieten wir ein Testpaket für einen hochwertigen und voll verwendbaren 3D Produktscan an. Soll bedeuten, wenn ein Interessent mal sein Produkt etwas realer in seinem Onlineportal darstellen möchte, kann er diesen Service für “kleines” Geld erhalten.

    Die Resonanz auf der Messe hat sogar Kunden dazu bewogen, am 2 Tag mit Produkten zu kommen, die dann live vor Ort direkt gescannt wurden. Und nicht nur unsere “Supernanny” wurde extrem nachgefragt ;-)

    Ich hoffe ich konnte etwas zur Beantwortung der Frage beisteuern.

    Beste Grüße und mal sehen, wer alles die “Supernanny” in Dosen gewinnt.

  6. Dennis says:

    3d wird auf alle Fälle ein must-have für professionelle Shops in den nächsten Jahren, Bandbreite gibt es schließlich genug.

  7. Paul says:

    Ich persönlich brauche so etwas nicht. Für mich als Kunde muss es praktisch sein. Außerdem sind das doch meist Spielereien. Ein Video zum Produkt reicht doch auch aus.

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