SEO ist tot – es lebe UCO!
Hiermit verkünde ich es offiziell: SEO ist tot! Dabei war der Grundgedanke ja gar nicht schlecht, Search Engine Optimization zu betreiben, also das Optimieren von Webseiten für Suchmaschinen. Aber Google und Co sind nur die Vermittler, die User und Webseite zusammenbringen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der User aus Fleisch und Blut, der relevanten und nützlichen Content von meiner Webseite erwartet. Klar, ist meine Seite nicht weit oben in den SERPs gelistet wird diese Vermittlung fehlschlagen. Aber Seiten nur darauf zu optimieren gefunden zu werden kann meines Erachtens nicht das langfristige Ziel sein, da hier der User schlichtweg nur den zweiten Platz einnimmt. Das ist quasi wie wenn ich in einem Laden einen Mantel kaufen will und die Verkäuferin sagt zu mir: “Geht nicht, unsere Mäntel hängen alle im Schaufenster nur damit Leute reinkommen um diese Mäntel zu kaufen!” => SEO.
Deswegen nenne ich das Business um in UCO – Useful Content Optimization. Oberstes Ziel sollte es sein, auf allen Webseiten informativen, nützlichen und schnell abrufbaren Content für den User bereitzustellen. Dabei werden keine Techniken eingesetzt, die primär Suchmaschinen betreffen sondern der Fokus wird zu 100% auf den User gelegt. Grey Hat Techniken, wie das Verschieben ganzer Textblöcke für den Suchmaschinen-Spider alternativ zum Besuch eines echten Users, fallen hierbei selbstredend komplett weg. Am Ende zählt nur die Usability und nützlicher Content, Content und nochmals Content!
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Ja ich denke das geht in diese Richtung. Längerfristig wird sich das “Wohl” des Nutzers im Auge zu behalten, auszahlen. Vor allem auch wenn ich so lese, wie Google seinen Such Algorithmus weiter entwickelt. Und was nützt eine hoch optimierte Website mit Schrott an Inhalt? Langfristig reine Zeit und Geldverschwendung, oder?
Hi,
so sehe ich das auch und ich glaube aber, dass Google genau das versucht hinzubekommen, nur leider sind die meisten SEOs so auf die Zahnrädchen fixiert, dass sie völlig außer Acht lassen, dass sie die Optimierung nicht für Google vornehmen sollen sondern für den User.
Z.B. werden Texte platziert, die nach der Keyword-Density zu urteilen eine entsprechende Wichtigkeit haben, der User aber den optimierten Text nicht mehr lesen geschweige denn verstehen kann und schon nach den ersten Zeilen die Seite enttäuscht wieder verlässt. Das passt genau auf dein Mantel-Beispiel.
Bisher konnte man Google so noch täuschen, aber die neuen Algorithmen sollen ja nun in der Lage sein die Aufenthaltsdauer der User auf der Seite zu berücksichtigen.
Warum also nicht gleich für User optimierten Content platzieren und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Denn was bringt schon ein gute Rank in den SERPs wenn keiner die Produkte kauft?
Da fällt mir doch glatt das Interview mit Leisenberg ein: http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/die-suchmaschinenoptimierung-ist-am-ende-253237/
Eine Seite mit Content, der echten Nutzwert für den Leser hat, bekommt lokale Bookmarks, online Bookmarks, natürliche Backlinks, RSS-Abonnenten, Presse, eine geringe Zahl an “Zurück-Button-Klicks”, … guter Content ist IMHO auf jeden Fall eine nachhaltige Investition, ob man nun selbst schreibt oder den Content kaufen will.
Schön, dass es immer mehr Leute gibt, die Wert auf inhaltlich guten Content legen. Wenn ich beim Texten eines hasse, dann Textaufträge, bei denen in Abschnitten mit 150 Worten 20 Keywords untergebracht werden müssen. Klingt jetzt möglicherweise unglaublich, ist mir aber kürzlich gerade wieder passiert. Dabei soll man dann auch noch inhaltlich vernünftigen, gut lesbaren Content abliefern. Ich hoffe einfach mal, dass sich nicht nur UCO durchsetzen wird, sondern auch die Keyworddichte zukünftig entsprechend angepasst wird. Drei Keywords pro 100 Worte müssten mehr als genug sein, dazu noch leserfreundliche Infos sowie eine überschaubare Textgliederung und fertig ist der Garant dafür, dass die Seite immer wieder von interessierten Lesern aufgesucht wird.