7 Tipps für Social Media Marketing
Auch heutzutage sind noch viele Firmen nicht in den sozialen Netzwerken wie Facebook angekommen. Während so manch bekannte Firma hier tolle Kampagnen fährt und auch entsprechend Umsätze oder neue Kunden generiert, vermisst man noch viele andere Firmen im Netz. Aber warum ist das denn so? Haben die Verantwortlichen dort etwa Angst vor neuen Technologien oder fehlt es an geschulten Fachkräften? Wird der Trend einfach nicht erkannt? Vielleicht liegt es ja an einem der folgenden Gründe:
- Die Firmen wissen eigentlich gar nicht so genau, was dieses “Social Media” eigentlich ist. Man vermutet eine Art Chatroom für Kids.
- Die Firmen haben Angst um ihren guten Ruf, oder sind gerade dabei sich einen zu erarbeiten. Direkter Kundenkontakt wird also vermieden, um Kritik aus dem Weg zu gehen.
- Die Firmen haben keine Zeit und / oder kein Budget, um sich mit den sozialen Netzwerken ernsthaft zu beschäftigen, selbst wenn das Wissen vorhanden wäre.
- Die Firmen geben dem “Trend Social Media höchstens noch ein Jahr. Kein Grund also, sich da einzuklinken” (alles schon gehört!)
Viele Firmen könnten sicher ihren Nutzen aus den sozialen Netzwerken ziehen, wenn sie diese Ängste beseitigen würden oder sich ganz einfach mehr mit diesen neuen Medien beschäftigen würden. Den Anfang könnten ja schon diese 7 einfachen Social Media Marketing Tipps machen:
1. Eins nach dem anderen
Anstatt in allen sozialen Netzwerken gleichzeitig präsent sein zu wollen, sollten sich Firmen hier eher Zeit lassen um eine solide Basis zu schaffen. Die Wahl der Reihenfolge ist einfach: zuerst das Netzwerk mit der größten Reichweite auswählen, also dem Trend folgen. War vor einem Jahr noch Twitter erste Wahl, ist es heute Facebook. Dann den Account sauber und hochwertig aufbauen. Ist diese Arbeit getan und die Firma in den zufriedenstellenden Dialog mit den Nutzern getreten, kann auf die nächste Plattform expandiert werden.
2. Stelle den Fokus ein
Jede Firma sollte versuchen, das Beste aus jeder Social Media Plattform herauszuholen. Lernt die Technik, analysiert das Nutzerverhalten, beobachtet Trends und andere Seiten. Vernachlässigt alles, was offensichtlich keinen Mehrwert bringt und fokussiert euch auf das, was funktioniert. Mit der hundertsten Version von “Gewinne-etwas-wenn-Du-Fan-von-uns-wirst” kann man heute kaum noch wen locken. Macht euer eigenes Ding, aber macht es gut.
3. Saubere Planung
Ohne einen Plan wird kaum etwas funktionieren. Jede Firma sollte sich im klaren darüber sein, was sie eigentlich durch Social Media Marketing erreichen will. Höheren Bekanntheitsgrad? Produkte oder Dienstleistungen verkaufen? Definiert eure Ziele sauber, damit ihr auch eine Chance habt diese in einem angemessenen Zeitraum zu erreichen. Zudem helfen die Ziele, auf dem richtigen Weg zu bleiben und konsequent an deren Erreichung zu arbeiten.
4. Verbreite Deinen Namen
Selbstverständlich ist es immer ein Ziel (oder ein gewünschter Nebeneffekt), dass der eigene Name oder Brand bekannter wird. Verbreite also bei allen Aktionen immer den guten Namen gleich mit und stehe immer zu Deinen Aktionen. Zur Überwachung des eigenen Namens kann ein Tool wie Google Alerts eingesetzt werden. So kann man eigene Nennungen schnell und einfach monitoren. Bedankt euch bei guten Erwähnungen und geht gegen schlechte vor – aber im konstruktiven Dialog mit dem Nutzer, nicht mit dem Anwalt.
5. Sei persönlich
Natürlich präsentiert man sich als große Firma im Ganzen, aber es ist auch wichtig ein “menschliches Gesicht” zu haben. Kommunikation und Interaktion mit Kunden muss immer auf einer persönlichen Ebene stattfinden. Es sollte also immer ein Mensch auf die Kundenanfragen anfragen und nicht die ganze Firma. Hier kann auch eine künstliche Persona gute Dienste leisten.
6. Sei präsent
Omnipräsent in den sozialen Netzwerken zu sein, aber nicht auf die Stimmen der Nutzer zu reagieren, ist eine Todsünde. Investiere immer Zeit für das Monitoring und halte ein “digitales Ohr” ständig am Social Media Strom. Taucht Dein Name auf, reagiere darauf. Gehe auch proaktiv auf andere Nutzer oder Kampagnen ein, beteilige Dich in und an der Community. Man wird es Dir danken und positiv überrascht sein, das eine große Firma auch die Stimme des kleinen Mannes wahrnimmt.
7. Sei offen für Feedback
Kritik ist immer gut, solange sie konstruktiv ist. Nutze die Anregungen der Nutzer, um Dich und deine Marke noch besser zu machen. Niemand kritisiert ohne Grund: es ist immer der Ausdruck des Bedauerns, nicht das gewünschte bekommen zu haben. Verwandle Kritik in positives Wachstum und Verbesserung. Versuche aber im Gegenzug nie, es allen recht machen zu wollen.
Mit diesem Grundstock an Tipps sollte jeder Firma wenigstens der Einstieg in Social Media Marketing leichter fallen. Ich freue mich über Anregungen und Gedankenaustausch!

Marcell Sarközy ist ein SEO aus München. Er ist besser bekannt unter dem Namen Seodeluxe, so auch der Name seiner SEO Agentur. Er betreut Unternehmen und betreibt diverse eigene Webprojekte. 





Vielen Dank für die hilfreiche Zusammenstellung!
Einzig zu Punkt 5 “Sei persönlich” habe ich einen Einwand:
Ich finde, Persönlichkeit kann man über Kunstfiguren nicht wirklich gut transportieren. Stattdessen würde für mich “Authentizität” im Vordergrund stehen, nach dem Motto “gib der Marke ein persönliches Gesicht” – der Kunde sollte merken, dass er es wirklich mit einer realen Person zu tun hat. Meinen Sie nicht, das würde noch besser funktionieren?
Hallo Martina,
Authentizität ist wichtig, da gebe ich Dir vollkommen Recht.
LG Marcell
Super Blogpost! Ich werde da nochmal versuchen mehr zu erfahren!